Pinterest Ads
Tipps für einen erfolgreichen Online-Handel

Pinterest ist auf der Überholspur: Allein in Deutschland zählt die Bildersuchmaschine inzwischen mehr als 15 Millionen User. 70 Prozent davon sind Frauen, die sich online nach kreativem Input umsehen. So ist das Social Network längst mehr als nur als eine reine Inspirationsquelle. Sie ist auch ein lukratives Werbemittel. Selbst mit weniger Werbebudget können sich Unternehmer hier einen Namen machen. Nur wie heben sich Pinterest Ads von der Konkurrenz ab?

 

1. Alleinstellungsmerkmale finden

Scrollt man durch den Pinterest-Feed, stößt man auf tausende Bilder. Eines sticht dabei sofort ins Auge: Die meisten Bilder sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Und je ähnlicher sie sich sehen, desto schneller gehen sie in der virtuellen Bilderflut unter. Umso wichtiger sind Alleinstellungsmerkmale. Alles, was sich von der Konkurrenz abhebt, ist erlaubt – ob extravagante Farbkombinationen, künstlerische Schriften, auffällige Designs oder unkonventionelle Bilderformationen.

 

2. Lebhafte Produktpräsentationen

Bei Pinterest spielen Produkte die Hauptrolle. Mit einer einfachen Produktpräsentation aber sticht man kaum aus dem Bildermeer hervor. Kreativ, originell und überraschend muss sie sein. Genau deshalb betten viele Online-Händler ihre Ware lebhaft in Kontexte ein.

Steht zum Beispiel eine elegante Porzellanvase im Fokus, zeigen sie nicht das Wohnaccessoire allein. Sie platzieren es stilvoll dekoriert auf Sideboards oder in Regalen. So rücken sie das Objekt gekonnt in Szene und versorgen den User nebenbei auch noch mit Dekoideen.

Geht es um funktionale Produkte, lohnen sich Online-Tutorials. Zum Beispiel: Ein neuer Mixer soll auf Pinterest vermarktet werden. Um die Aufmerksamkeit des Kunden zu erhaschen, dreht der Händler kurze Online-Anleitungen. Schritt für Schritt bringen die Clips dem User die Vorzüge des Artikels näher.

 

3. Hochwertiges Bildmaterial verwenden

Genau wie Instagram und Facebook lebt auch Pinterest von visuellen Reizen. Hier zählt der erste Eindruck. Umso mehr lohnt sich hochwertiges Bildmaterial. Nur gestochen scharfe, gut belichtete Aufnahmen ziehen die Blicke auf sich. Verpixelte, schlecht belichtete Fotos mit leblosen Farbkombinationen haben keine Chance.

Nicht aber nur die Bildqualität, auch der Bildinhalt macht den Unterschied. Am meisten Aufmerksamkeit erhalten Pinterest Ads mit Personen, Tieren und Pflanzen. Sogleich schenken die Lebewesen dem visuellen Material Dynamik und Vitalität.

 

4. Bold Text-Overlays nicht vergessen

Starke Bilder sind gut, starke Bilder mit Text-Overlays sind besser. Mit einem farbigen, fett gedruckten Statement kommen Pinterest Ads gleich noch besser zur Geltung. Ideal sind Schlüsselwörter, die Emotionen auslösen. Zum Beispiel: Ein Händler möchte auf seine neue Bodylotion aufmerksam machen. Als Eyecatcher verwendet er das Keyword Self-Love oder Body Positivity. Beide Schlüsselbegriffe finden aktuell großen Anklang. Sanft animieren sie, sich selbst mit all seinen Ecken und Kanten lieben zu lernen.

 

4. Soft Branding: Werbung, die nicht nach Werbung aussieht

Paid Pins auf Pinterest sind bestenfalls immer mit dem Marken- oder Firmenlogo des Herstellers ausgezeichnet. Nur so kann der User einfach, schnell und bequem den Ursprung zurückverfolgen. Allerdings darf die Kennzeichnung nicht sofort ins Auge springen. Soft Branding ist gefragt, besser bekannt als dezentes Marketing. Gekonnt hält sich das Branding im Hintergrund. Der kreative und inspirierende Charakter von Pinterest darf schließlich nicht verloren gehen.

5. Überzeugende Descriptions

Neben dem Ad Creative entscheidet auch die Description über den Produkterfolg. Hier ist Platz für alle wichtigen Informationen. Auch aus dem Preis sollten Online-Händler kein Geheimnis machen. Denn transparente Preisdetails erhöhen bekanntlich die Conversion.

 

6. Matching Material verwenden

Ein Promoted Pin bringt den User mit einem Klick direkt zum Online-Shop des Händlers. Gelegentlich stiftet dieser Wechsel allerdings Verwirrung. Dies geschieht vor allem dann, wenn Pinterest Ad und Online-Shop kaum Ähnlichkeit haben. Gehen sie in Design und Botschaft weit auseinander, kann der User keine Verknüpfung feststellen.

 

7. Call-to-Action (CTA)

Der Call-to-Action (CTA) darf in keiner erfolgreichen Marketing-Kampagne fehlen. Das gilt selbstverständlich auch für Pinterest Ads. Ob als dekorativer Text-Overlay direkt auf der Anzeige oder als sanfte Handlungsaufforderung in der Description – der CTA ist maßgeblich an einer hohen Conversion Rate beteiligt.