Amazon FBA Produkte finden 2024: Mit diesen 3 Strategien mehr Gewinn als dein Gehalt

Inhaltsverzeichnis

Du suchst ein Produkt für Amazon FBA, das sich 2024 stark verkauft und dir im Monat mehr bringt als ein guter 9-to-5-Job? Genau darum geht es hier. Ich zeige dir, wie ich echte Produkte gefunden, angepasst und profitabel gemacht habe. Du bekommst klare Beispiele, Zahlen und die drei Wege, auf denen fast jedes erfolgreiche Amazon-Produkt basiert. Das ist kein Luftschloss. Es geht um Strategie, saubere Umsetzung und das Verständnis für deine Zielgruppe. Der Kern: Produktidee, Positionierung, Profit.

Warum gute Produkte auf Amazon finden so wichtig ist

Gute Produkte entscheiden über deinen Erfolg. Wenn du 2024 durchstarten willst, brauchst du mehr als nur eine Nische mit hoher Nachfrage. Du brauchst ein Angebot, das einen klaren Grund liefert, bei dir zu kaufen. Genau dann wird es spannend, denn mit dem richtigen Produkt verdienst du häufig pro Monat mehr als in einem sehr soliden Angestelltenjob.

Ich zeige dir echte Listings, echte Umsätze und die Stellschrauben, die ich benutze. Der Unterschied zu den üblichen Tipps: Es geht nicht um das x-te Tool-Tutorial, sondern um die drei Prinzipien, die sich immer wieder bewährt haben. Und ja, es sind wirklich nur drei.

Unterschied zu typischen YouTube-Videos

Ich arbeite mit echten Zahlen, echten Marken und konkreten Schritten. Das Herzstück: die drei Wege, die hinter fast jedem erfolgreichen Amazon-Produkt stehen.

Verkaufen macht gerade richtig Spaß

Prime Days sind ein gutes Beispiel. Ein starker Tag mit fünfstelligen Umsätzen fühlt sich nicht stressig an, wenn dein System steht. Skalierung passiert ohne zusätzliche Stunden am Schreibtisch. Genau diese Freiheit hat mich in den E-Commerce gezogen.

Was wird am meisten verkauft?

Auf Amazon verkaufen sich vor allem funktionale Alltagsprodukte mit klarem Nutzen im mittleren Preissegment zwischen 20 und 80 Euro. Dazu zählen unter anderem Haushalts-, Garten- und Heimwerkerartikel, Autozubehör, Sport- und Outdoorprodukte, Elektronik-Accessoires sowie Haustierbedarf. Auch klassische Dauerbrenner wie Beauty-, Baby- und Büroartikel gehören zu den umsatzstärksten Kategorien. Diese Produktgruppen zeichnen sich durch eine hohe Nachfrage, stabile Wiederkaufraten und vergleichsweise niedrige Retourenquoten aus. Somit sind sie ideal, um konstant Verkäufe zu erzielen. Je nach Jahreszeit verschieben sich die Topseller leicht: Im Sommer dominieren Garten- und Outdoorprodukte, im Winter sind es eher Artikel zum Heimwerken und Autozubehör.

Echte Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Ganz aktuell: Am 16. Juli haben wir an einem Tag 26.000 Euro Umsatz gemacht. Am 17. Juli waren es 19.000 Euro, weil einige Varianten ausverkauft waren. Die Marge lag wie üblich bei 20 bis 25 Prozent. Das ergibt pro Tag rund 5.000 bis 6.000 Euro Gewinn. Und der Tag war genauso entspannt wie jeder andere.

Wieso ist das möglich? Nicht, weil ich Glück hatte, sondern weil jedes Produkt einer klaren Strategie folgt. 90 bis 95 Prozent der erfolgreichen Produkte auf Amazon basieren auf einem planbaren Muster. Das kannst du als Quereinsteiger lernen, selbst wenn du noch keine Erfahrung hast.

Prime-Day-Umsatz in der Praxis

  • 16. Juli: 26.000 Euro Umsatz an einem Tag
  • 17. Juli: 19.000 Euro, weil Bestände bei Top-Varianten leer wurden

Die gezeigten Produkte, Zahlen und Hebel erkläre ich dir hier im Detail.

Gewinn und Alltag

  • 20 bis 25 Prozent Marge pro Produkttag sind erreichbar
  • Keine Mehrarbeit, nur mehr Sales bei gleichen Prozessen
  • Gründe für E-Commerce: Freiheit, Skalierung, Automatismen

Warum Strategie hinter Erfolg steckt

  • Die meisten Gewinner folgen Prozessen, nicht Zufall
  • Strukturierte Produktsuche, klare Differenzierung, sauberes Listing
  • Umsetzbar für Einsteiger mit Lernbereitschaft

Die Grundlagen der Produktsuche auf Amazon

Der erste Schritt ist immer gleich: Lege deine Nische fest. Was willst du verkaufen, für wen und in welchem Kontext? Beispiel Campingstuhl. Hohe Nachfrage, viele Anbieter. Reicht das? Nein. Die Frage ist: Worin liegt dein Vorteil?

Was ist eine Nische?

Eine Nische ist kein exotisches Produkt. Es ist ein klar abgegrenzter Markt mit vergleichbaren Angeboten und einer identifizierbaren Zielgruppe. Beispiel: Campingstuhl, Wokpfanne, Mini-Gewächshaus, Fahrradschloss. Auf Amazon gibt es Millionen Angebote, aber nicht jedes ist sinnvoll für dich.

Tools zur Analyse nutzen

Du brauchst Daten. Mit Tools wie FBA Tools für Amazon Seller kannst du sehen, wie viel einzelne Listings im Monat umsetzen, wie viele Einheiten sie verkaufen und wie stark die Konkurrenz ist. Beispiel aus der Praxis: Ein günstiger Campingstuhl macht 33.000 Euro Monatsumsatz bei fast 3.000 Verkäufen. Das zeigt dir, dass Nachfrage vorhanden ist.

Nicht nur nach hohem Umsatz suchen

Fast alles verkauft sich auf Amazon gut. Das ist nicht das Kriterium. Entscheidend ist, wie du das Produkt so verbesserst, dass ein Teil der Käufer bei dir landet. Du willst nicht das nächste generische Listing. Du willst ein Angebot, das einen echten Unterschied macht.

Nischen mit Potenzial

  • Wokpfanne: bessere Beschichtung, Set-Logik, klares Design
  • Mini-Gewächshaus: stabilere Konstruktion, verständliche Montage
  • Fahrradschloss: zweites Schloss im Set, neue Farbvariante
  • Campingstuhl: robustere Gelenke, kompakter Packsack, farbige Optionen

Wie ich Kundenbedürfnisse analysiere

Ich versuche nicht, die Welt neu zu erfinden. Ich schaue mir an, was Menschen stört, was sie sich wünschen und wodurch sie schneller entscheiden. Kleine Optimierungen bringen große Ergebnisse. Das ist ehrliches Unternehmertum: Probleme erkennen, Lösungen bauen, Ergebnisse messen.

Du musst kein Erfinder sein

Minimale Veränderungen reichen oft aus, um maximale Wirkung zu erzielen. Schreib dir die wichtigsten Kundenbedürfnisse auf, lies Rezensionen, sprich mit Nutzern. Analysiere die Zielgruppe und erkenne die Bedürfnisse.

Mehrwert schaffen, nicht nur Produkte listen

Du investierst in Ware, in Marketing und in Aufmerksamkeit. Dann willst du bei jedem Verkauf Gewinn machen. Das klappt nur, wenn dein Angebot einen konkreten Vorteil hat und das sichtbar ist.

Die drei Grundstrategien im Überblick

  1. Etwas Neues auf den Markt bringen
  2. Zwei bestehende Dinge kombinieren
  3. Angebot oder Marketing verbessern

Jede Strategie lässt sich mit echten, profitablen Beispielen belegen.

Risiken und Investitionen realistisch sehen

Einfach irgendwas sourcen und hoffen funktioniert nicht. Du brauchst Plan, Kalkulation, ein klares Angebot und sauberes Auftreten beim Hersteller.

Strategie 1: Etwas Neues auf den Markt bringen

Der einfachste Weg, ohne Erfinder zu sein: Etwas, das es anderswo schon gibt, als erster in deinen Markt bringen. Ein Beispiel, das viele zum Grinsen bringt, aber hart funktioniert hat: die Silikon-Toilettenbürste.

Beispiel: Die Silikon-Toilettenbürste

Lange gab es nur Bürsten mit Borsten. Dann kam eine Silikon-Variante mit anderer Geometrie, modernerem Design und höherem Preis. Das Produkt hat sich stark verkauft, obwohl es niemand neu erfunden hat. Es war einfach neu im deutschsprachigen Markt.

Erfolgsgeschichte von Luca Igel

Ein guter Freund, Luca Igel, Gründer von Stackvy, hat mit aBrush gestartet. Er hat diese Art von Bürste früh nach Deutschland gebracht. In seinem besten Monat hat nur dieses Produkt 40.000 Euro Umsatz gemacht und 10.000 Euro Gewinn. Später hat er die Marke verkauft. Das ist greifbar, messbar und zeigt, was Timing plus Ausführung bringt.

Warum das funktioniert hat

In den USA war die Idee populär, bei uns noch nicht. Er hat den Hersteller gefunden, die Qualität geprüft und als erster in Deutschland eine Silikon-Toilettenbürste platziert. Das war nicht Erfindung, sondern smartes Timing und gutes Sourcing.

Vergleich zum 9-to-5

Ich habe selbst in der Produktion bei Mercedes-Benz gearbeitet, Nachtschicht, guter Lohn. Trotzdem verdiente ein einzelnes Nischenprodukt wie diese Bürste im Monat mehr als ein starker Nettoverdienst. Das öffnet vielen die Augen.

Kein Versprechen auf schnellen Reichtum

Das ist kein Lotto. Es ist konservativ, datenbasiert und planbar. Lerne die Methodik, arbeite sie sauber ab und halte deine Zahlen im Blick.

So finde ich neue Produkte, ohne sie zu erfinden

Ich beobachte Märkte und importiere Trends in passende Nischen. Das geht schnell, wenn du weißt, wo du schauen musst.

Marktbeobachtung auf anderen Plattformen

  • Schaue, welche Produkte in den USA bereits laufen
  • Prüfe, ob es in DACH vergleichbare Angebote gibt
  • Finde Hersteller, die Qualität liefern und zuverlässig sind
  • Denke an Verpackung, Markenauftritt und Einfuhr

Wenn du Tools brauchst, um Daten zu checken, nutze etwa Helium 10 für Amazon FBA Seller. So kommst du zügig zu Nachfrage, Wettbewerb und Keyword-Potenzial.

Vorteile, wenn du der Erste bist

Wenig direkte Konkurrenz, klarer USP, bessere Klickpreise und schnelle Sichtbarkeit. Keine Raketenwissenschaft, sondern Timing, Klarheit und Umsetzung. So kommst du early an Reviews und Keywords.

Häufige Fehler vermeiden

Nicht alles, was in den USA läuft, passt hier. Prüfe Bewertungen, Nutzungsverhalten und Preisanker. 90 Prozent des Erfolgs kommen aus Strategie, 5 bis 10 Prozent aus Glück. Mach deine Hausaufgaben.

Live lernen und umsetzen

Wenn du tiefer einsteigen willst, melde dich für den kostenlosen, zweitägigen Workshop an. Die ersten 500 Plätze sind frei. Du lernst die Methode, mit der du Produkte nicht nur auf Amazon, sondern über APECs auch im eigenen Shop, bei Otto oder Kaufland platzierst. Hier gehts zur Anmeldung: E-Commerce Revolution Workshop am 27.–28. Juli.

Strategie 2: Zwei bestehende Dinge kombinieren

Hier nimmst du ein Merkmal aus einem anderen Markt und überträgst es in deine Nische. Das ist oft der schnellste Weg, ein vertrautes Produkt frisch wirken zu lassen, ohne an der Funktion zu drehen.

Idee hinter der Kombination

Rucksäcke sind häufig zweifarbig. Fahrradtaschen waren es kaum. Genau diesen Designimpuls habe ich in meine Nische geholt. Das Ergebnis war ein neues Angebot, das sofort auffiel.

Persönliches Beispiel: Zweifarbige Fahrradtaschen

Ich bin im Fahrradtaschenmarkt unterwegs. Fast alle Produkte waren einfarbig, oft schwarz. Ich habe zweifarbige Varianten entwickelt und gelauncht. Am Prime Day sind davon 4.500 Einheiten an einem Tag über die Theke gegangen. Das war brutal stark und zeigt, wie ein einfaches Designmerkmal im richtigen Markt einschlägt.

Zahlen zu diesem Produkt

Eine Variante war nach dem Prime Day komplett ausverkauft. Die verfügbare Version lag bei 7.000 bis 8.000 Euro Umsatz, eine andere Variante machte etwa 30.000 Euro. Dazu eine klare Brand Story, ein sauberer Auftritt und Variantenlogik. Alles greift ineinander.

Weiteres Beispiel aus der Nische

Auch andere Marken nutzen diesen Ansatz. Eine Rucksackbrand, die Farben und Design sichtbar spielt, macht 37.000 Euro Umsatz, obwohl die Bewertungen nicht perfekt sind. Der erste zu sein, der Farbvielfalt in eine eingefahrene Nische bringt, ist oft der Hebel.

Trends übersetzen, nicht kopieren

Schau, was in angrenzenden Kategorien funktioniert. Übertrage es, ohne blind zu kopieren. Das ist die Essenz dieser Strategie.

Praktische Umsetzung der Kombinationsstrategie

So setzt du die Idee sauber um, ohne dich zu verzetteln.

Marktanalyse für Kombinationen

  • Suche Kategorien, in denen fast alles einfarbig ist
  • Finde Nachbarmärkte, in denen Farben Standard sind
  • Beobachte Alltag, Retail und Instagram für Designmuster
  • Priorisiere Varianten, die Kaufentscheidungen vereinfachen

Warum das Verkäufe pusht

Menschen kaufen, was sie sehen und fühlen. Eine zweifarbige Tasche, ein Set in Wunschfarbe, eine klare Auswahl. Schon gewinnst du Klicks gegen generische Listings. Über APECs spielst du dieselben Produkte später in deinen Shop und weitere Marktplätze. Hier findest du die Methode: Die APECs Strategie für alle Plattformen.

Eigene Markengeschichte klug nutzen

Marke ist kein Logo. Sie ist eine Geschichte, die das Produkt trägt. Wir pflanzen etwa Bäume mit jeder Bestellung. Eine unserer Linien läuft seit Jahren stabil und macht 23.000 Euro Umsatz mit etablierten Artikeln. Solche Elemente erhöhen Vertrauen und steigern Conversion.

Langfristig denken

Teste, skaliere, baue Varianten aus. Wenn du in 12 Monaten fünf solcher Produkte mit je 20.000 bis 30.000 Euro Monatsumsatz laufen hast, entsteht echte Stabilität. Der Einstieg ist der Workshop, danach geht es an die Umsetzung: Kostenlos zum 2-Tages-Workshop anmelden.

Strategie 3: Angebot oder Marketing verbessern

Viele Listings sind schlicht schwach. Genau das ist deine Chance. Du musst nicht das Produkt ändern, wenn du das Angebot und das Marketing deutlich besser machst.

Warum reine Verbesserung reicht

Ein großer Teil deiner Konkurrenz hat schlechte Titel, miese Bilder, keine Varianten und wenig Kontext. Wenn du das aufräumst, holst du dir Marktanteile. Löse das Problem, und du gewinnst sichtbar Kunden.

Beispiel: Gartenstuhl mit schlechtem Listing

Ein Anbieter verkauft Gartenstühle für 92 Euro und macht 25.000 Euro Umsatz im Monat. Die Bilder sind weiß und lieblos, der Titel schlecht, 3,1 Sterne. Und trotzdem verkauft er. Das ist pures Potenzial für jemanden, der es besser macht.

Häufige Marketingfehler

  • Titel mit kryptischen Nummern
  • Keine Varianten, keine Farbwahl
  • Zu wenig Bilder, kein Lifestyle, keine technischen Details
  • Kaum Verständnis, wie das Produkt genutzt wird

Trotzdem fließen Verkäufe. Genau hier setzt du an.

Erfolgsbeispiel: Kesser

Ein Anbieter wie Kesser zeigt, wie es geht. Mehr und bessere Bilder, klare Texte, Varianten in Farben und Sets. So wird das Angebot attraktiver, die Zielgruppe findet das Passende, und der Umsatz skaliert. Ergebnis: rund 28.800 Euro im Monat allein mit diesem Listing.

Detaillierte Verbesserungstipps für Listings

Wenn du diese Punkte sauber umsetzt, hebst du dich sofort ab.

Bilder und Design optimieren

Zeig das Produkt im Einsatz. Zeig den Stuhl am Strand, die Tasche am Fahrrad, das Gewächshaus im Regal. Eine Infografik mit Maßen und Material hilft enorm. Mehr verständliche Bilder bringen mehr Vertrauen.

Varianten und Auswahl erweitern

Biete Farben und Sets an. Viele Paare diskutieren über Schwarz, Rot oder Grau. Gib ihnen Optionen. Biete 2er- und 4er-Sets an. Wer nur zwei will, kauft nicht das 4er-Set beim Konkurrenten. So fängst du mehr Kaufabsichten ab.

Titel und Texte verbessern

Der Titel sollte klar, lesbar und suchrelevant sein. Nutze wichtigsten Keywords, aber ohne Spam. Schreibe Bullet Points, die Nutzen zeigen, nicht nur Features. Beispiel: statt nur „wasserdicht“ schreibe „bleibt trocken auf dem Weg zur Arbeit“.

Auswahl als Hebel

Je mehr passende Optionen du abdeckst, desto mehr Kunden erkennen sich im Angebot wieder. Das ist oft der Unterschied zwischen 10 und 50 Sales pro Tag.

Lernen und Umsetzung in 1 bis 2 Monaten

Wenn du fokussiert lernst, kannst du die Grundlagen in ein bis zwei Monaten sicher beherrschen. Das reicht, um dein erstes Produkt sauber zu starten.

Zeitaufwand realistisch einschätzen

Plane täglich Lern- und Umsetzungszeit ein. Kurz und intensiv schlägt lang und halbherzig.

Unterstützung aus einer Community

Bei E-Commerce.de bringen wir mit der Community täglich neue Produkte an den Start. Zwei bis drei Artikel pro Tag sind normal. Wir gehen immer wieder denselben Weg, weil er funktioniert.

Wenn du tiefer einsteigen willst, hör gerne in den eCommerce Podcast rein. Da teilen wir regelmäßig Erfahrungen aus der Praxis.

Hersteller und Verhandlungen

Geh nicht einfach auf irgendeine Plattform, klicke auf „Order“ und hoffe. Lerne, wie du mit Herstellern verhandelst, wie du Qualität sicherst, wie du Konditionen strukturierst. Auftreten, Mustersendungen, Zahlungsbedingungen, Zertifikate. Das sind Basics, die man lernen kann und sollte.

Realistische Erwartungen

Die Zahlen hier sind kein Ausnahmezustand. 20.000 bis 30.000 Euro Monatsumsatz pro Produkt sind in vielen Nischen normal, wenn du das Handwerk beherrschst. Einige Kunden gehen über 100.000 Euro im Monat pro Produkt, aber sie folgen denselben Mustern.

Warum diese Zahlen normal sind

Wer Daten nutzt, Angebote differenziert und Listings sauber baut, landet planbar im fünfstelligen Monatsumsatz pro Produkt. Keine Zauberei. Kontinuierliches Arbeiten an Sortiment, Logistik, Listing und Ad-Performance bringt die Ergebnisse.

Wenn du selbst Zahlen prüfen willst, arbeite mit Tools, die dir Nachfrage und Wettbewerb zeigen. Für den Start ist das Toolset von Helium 10s FBA Tools ein guter Einstieg, um Potenziale zu erkennen und Keywords zu priorisieren.

Nächster Schritt: Bau dein Wissen strukturierter auf, hol dir Feedback und geh in die Umsetzung. Auf der Website findest du alle Infos zu Services, Coaching und Logistik an einem Ort: Alle Angebote und Infos auf Ecommerce.de.

Bonus: Logistik, Multichannel und Skalierung

Wenn du dich nicht nur auf Amazon verlassen willst, plane früh weitere Kanäle ein. Mit der APECs-Logik verkaufst du ein Produkt auf vielen Plattformen und im eigenen Shop. Das reduziert Abhängigkeiten, steigert Sichtbarkeit und macht dein Geschäft stabiler. Mehr dazu hier: Die APECs Strategie verstehen.

Gute Logistik ist das Rückgrat. Saubere Bestände, schnelle Nachbestellung, verlässlicher Versand. Wenn du Unterstützung möchtest, findest du hier Details: Ecommerce.de Logistics.

Schritt für Schritt: Mein Workflow bei der Produktsuche

  • Markt festlegen und Bedürfnisse verstehen
  • Daten checken, Umsatzschätzung prüfen, Konkurrenz bewerten
  • Eine der drei Strategien wählen
  • Angebot gestalten, Varianten planen, Preispunkt definieren
  • Hersteller auswählen, Qualität testen, Verpackung planen
  • Listing bauen, Bilder und Story ausarbeiten
  • Ads starten, Keywords optimieren, Conversion erhöhen
  • Bestand und Nachfrage steuern, Varianten erweitern

Die drei Strategien im Kurzvergleich

Strategie Kernidee Beispiel Vorteil
Etwas Neues auf den Markt bringen Trend aus anderem Markt als Erster platzieren Silikon-Toilettenbürste Frühe Sichtbarkeit, wenig Konkurrenz
Zwei Dinge kombinieren Merkmal aus A in Nische B übertragen Zweifarbige Fahrradtaschen Frisch, klarer USP, schneller Test
Angebot oder Marketing verbessern Bestehendes Produkt besser präsentieren und anbietet Gartenstuhl mit starken Varianten und Bildern Mehr Conversion, mehr Marktanteil

Häufige Stolpersteine, die du vermeiden solltest

  • Blindes Kopieren ohne Differenzierung
  • Kein Fokus auf Profit, nur auf Umsatz
  • Zu wenig Varianten, fehlende Sets
  • Schwache Bilder, kein Lifestyle, keine Maße
  • Keine saubere Kommunikation mit Herstellern
  • Zu späte Nachbestellung, Out of Stock in Peak-Phasen
  • Unklare Positionierung, austauschbare Marke

Ressourcen, die ich nutze

Fazit: Jetzt ins Handeln kommen

Die drei Strategien sind einfach, aber wirkungsvoll. Bringe etwas Neues, kombiniere clever oder verbessere konsequent dein Listing. Entscheidend ist, dass du jetzt startest, statt das nächste Video zu schauen. Melde dich für den Workshop an, setz das Gelernte um und baue ein skalierbares Produktportfolio auf. Danke fürs Lesen und viel Erfolg auf deinem Weg. Ich freue mich, wenn du deine Fragen teilst und wir gemeinsam weiterkommen.

 

Über den Verfasser

Nicklas Spelmeyer

eCommerce.de Consulting GmbH

Aus einem WG Zimmer heraus begann Nicklas vor über 4 Jahren selbst damit eigene Produkte über das Internet zu verkaufen. Dabei entwickelte er eigene Strategien, dachte E-Commerce neu und erreichte in Monaten, was andere in Jahren nicht erreichen konnten.

Angetrieben davon sein Wissen mit anderen zu teilen und Menschen dabei zu helfen sich etwas Eigenes aufzubauen gründete er die eCommerce.de Consulting GmbH und betreut bis Dato über 1000 Unternehmer und Selbstständige.

Bücher von Nicklas Spelmeyer:

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