Neue Gebühren 2024: Warum ich als Amazon-Seller jetzt umdenke und wie ich meinen Profit sichere

Inhaltsverzeichnis

2023 war für mich als Amazon-Seller ein Ausnahmejahr. So hohe Margen in so kurzer Zeit habe ich noch nie gesehen, seit ich mit Amazon FBA begonnen habe. 20, 25, teilweise 30 Prozent vom Umsatz als Profit, und das mit strukturiertem Vorgehen und sauberer Ausführung. Klingt gut, oder? Genau deshalb ist es wichtig, den Blick auf 2024 zu richten. Es gibt drei Entwicklungen, die Gebühren und Kosten deutlich beeinflussen. Ich zeige, was auf uns zukommt, warum das kein Alarmismus ist, und wie ich persönlich reagiere. Ziel: Marge sichern, Prozesse anpassen, Chancen nutzen.

Warum 2023 ein Top-Jahr für Amazon-Seller war

Ich habe 2023 in mehreren Nischen Produkte skaliert, die in kurzer Zeit solide Zahlen geliefert haben. 20 bis 30 Prozent Marge vom Umsatz waren realistisch, nicht nur einmal, sondern in verschiedenen Setups. Wer ein Produkt sauber plant, sauber sourct, sauber launcht und Preise testet, kam erstaunlich leicht in Bereiche, die früher Monate gebraucht haben.

Historischer Vergleich

So schnell so hohe Margen zu erwirtschaften, war vorher selten möglich. Vor allem die Kombination aus Nachfrage, Pricing-Power und effizienter Werbestruktur hat 2023 den Unterschied gemacht.

Einfache Skalierung zu fünfstelligen Monatsumsätzen

Ein einzelnes Produkt auf 10.000 bis 20.000 Euro Monatsumsatz zu bringen, ist nichts Außergewöhnliches, wenn das Fundament passt:

  • Produkt mit klarer Differenzierung auswählen
  • Listing sauber aufsetzen und optimieren
  • Traffic steuern, Bewertungen aufbauen, skalieren

Profit-Berechnung

Rechnest du bei 10.000 bis 20.000 Euro Umsatz mit 20 bis 30 Prozent Marge, liegen wir bei 2.000 bis 6.000 Euro Gewinn im Monat, und das mit einem Produkt. In besten Fällen waren es sogar 4.000 bis 7.000 Euro.

Die brillanten Chancen für Amazon-Verkäufer in 2023

Diese Zahlen sind für mich mehr als ein Stimmungsbild, sie sind ein Proof of Concept. Ein einziges Produkt kann dir 4.000 bis 7.000 Euro zusätzlichen monatlichen Gewinn bringen. Das ist für einen Nebenverdienst stark und für Vollzeit-Seller schlichtweg ein Performance-Treiber. Es ist schlichtweg brillant, wenn alle Stellschrauben greifen.

Vorteile für Anfänger

Keine Raketenwissenschaft, keine Zaubertricks. Wer diszipliniert arbeitet, kommt schnell zu Ergebnissen.

Zusammenfassung der Erfolge

  1. Hohe Margen
  2. Schneller Umsatzaufbau
  3. Stabiler Profit mit wenig Komplexität

Die Herausforderungen für 2024: Schlechte Zeiten vor der Tür?

2024 wird anspruchsvoller. Drei Entwicklungen beeinflussen Kosten und Gebühren spürbar. Das sind keine Nebengeräusche, sondern echte Posten, die in der Kalkulation auftauchen:

  • Geopolitische Störungen auf See, vor allem Suez-Route
  • Konkurrenz durch neue Marktplätze, die Amazons Gebührenpolitik verändert
  • Steigende Logistikkosten bei Amazon durch interne Fehler und Automatisierung

Es geht nicht um Panik, sondern um Fakten. Gebühren erhöhen sich, einige senken sich, andere Posten verschieben sich. Ich zeige dir, wie ich diese Effekte nicht nur kompensiere, sondern zu meinem Vorteil nutze.

Wichtige Ankündigung: Starte 2024 mit Amazon FBA richtig

Wenn du 2024 mit Amazon FBA starten willst oder dein Business smarter aufstellen willst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Ich möchte dir zwei Dinge ermöglichen: Fehler vermeiden, die unnötig Geld kosten, und gleichzeitig Margen heben, ohne mehr Zeit zu investieren.

  • Zielgruppe: Einsteiger, die ernsthaft starten wollen
  • Zielgruppe: Aktive Seller, die Logistikkosten senken und Marge verbessern wollen

Vermeide typische Fallstricke

Du musst nicht erst zwei oder drei Mal mit falschen Kalkulationen auf die Nase fallen. Wer früher umstellt, profitiert länger.

SellerCon 2024: Das Event für dich

Ich veranstalte am 3. und 4. Februar in Köln die SellerCon 2024, das beliebteste Amazon FBA Live-Event in Europa. Letztes Jahr waren über 2.000 Teilnehmer dabei, das Feedback war stark. Dieses Jahr legen wir in der Motorworld noch eine Schippe drauf. Sichere dir jetzt dein Ticket ab 49 Euro über die Seite Ticket für die FBA SellerCon in Köln sichern.

Was erwartet dich?

  1. Netzwerken mit aktiven Sellern, Dienstleistern und meinem Team
  2. Praxisnahe Sessions zu Gebühren, Logistik, Pricing und Skalierung
  3. Event-Highlights, die dich wirklich weiterbringen

Event-Details: SellerCon 2024 in Köln

Die Motorworld in Köln ist eine außergewöhnliche Location mit viel Raum für Austausch, Fokus und Energie. Es ist die krasseste Event-Location in Köln für dieses Thema, und sie passt exakt zum Anspruch, Dinge groß und professionell umzusetzen.

Warum Köln?

Zentral erreichbar, starke Infrastruktur und ideal für Teilnehmer aus ganz Deutschland. Wir selbst kommen mit dem ganzen Team aus Berlin. Wenn du ernsthaft Gas geben willst, nimm die Anfahrt in Kauf.

Programm-Überblick

  • Gebühren 2024 und realistische Marge je Produktkategorie
  • FBA vs. FBM, Kostenvergleich, Break-even
  • Lieferrouten, Importzeiten, Suez-Umfahrung
  • Verpackung, Versandklassen und Kostentreiber verstehen
  • Praxis-Panel: konkrete Kalkulationen und Umstellungspläne

Tickets gibt es ab 49 Euro, Details stehen auf der Seite Ticketseite der SellerCon mit allen Infos.

Das Event ist life-changing für alle, die Amazon nicht als Hobby sehen, sondern als ernsthaftes Business.

Punkt 1: Der Suezkanal und warum sich Lieferzeiten und Kosten verschieben

Aktuell sorgen Angriffe im Roten Meer dafür, dass große Reedereien die Suez-Route meiden. Frachter, die von China oder Südostasien nach Europa fahren, weichen aus und nehmen die Route um das Kap der Guten Hoffnung. Das verlängert die Seereise um ungefähr eine bis zwei Wochen und erhöht die Kosten.

  • Was passiert jetzt?
    Schiffe weichen aus, Fahrtzeiten steigen, Frachtraten ziehen an, Lieferpläne verschieben sich.

Hintergrund-Info

Die Suez-Route ist die Standardstrecke für Waren aus Asien nach Europa. Wenn sie wegfällt, trifft das praktisch jeden, der Ware aus Asien importiert.

Erinnerung an 2021

Als die Ever Given quer im Kanal stand, war der globale Handel tagelang blockiert. Die witzigen Memes haben das Netz geflutet, aber die wirtschaftlichen Effekte waren massiv.

Folgen für die Schifffahrt

Reedereien planen konservativer, setzen mehr Puffer ein und erhöhen Preise. Die Umfahrung frisst Zeit und Tonnen an Treibstoff. Das betrifft auch mich als Seller, denn meine Ware landet später im Lager und kostet mehr.

Auswirkungen auf Kosten und Marge

Die Preiserhöhungen im Seefrachtbereich fressen etwa 0,5 bis 1 Prozentpunkte Marge, je nach Produkt, Volumen und Frachtkonzept. Beispiel:

  • 50 Euro Verkaufspreis, 25 Prozent Zielmarge
  • 12,50 Euro geplanter Gewinn
  • plus 0,5 bis 1 Prozentpunkte Kosten durch Seefrachtanstieg
  • neue Zielmarge: 24 bis 24,5 Prozent

Das ist nicht dramatisch, aber real. Und es summiert sich.

Wer das genauer verfolgen will, findet aktuelle Updates zum Schiffsverkehr im Roten Meer im Artikel Huthi-Angriffe im Roten Meer, Überblick und Ticker. Ein weiterer Überblick, wie Krieg und Wetter den Seehandel verteuern, steht hier: Rauere See für Handelsschiffe, Kosten steigen für Händler.

Lieferzeiten

Deine Produkte benötigen länger, bis sie in Deutschland ankommen. Plane die Nachbestellungen früher, halte mehr Puffer und sichere deinen Bestseller-Bestand ab.

Dauer und Reaktionen

Ich gehe nicht davon aus, dass die Lage jahrelang so bleibt. Militärische Begleitung und Abfangsysteme stabilisieren die Route. Dennoch ist das Thema akut und betrifft unseren Alltag als Händler hier und jetzt.

Warum der Suezkanal uns alle betrifft

Geopolitik ist kein Randthema mehr, sie trifft unser Geschäft direkt. Lieferzeiten verschieben sich, Cashflow hängt an ETAs, Marge wird dünner. Langweilig wird es in unserer Branche garantiert nicht langweilig.

  • Kosten steigen punktuell
  • Lieferzeit verlängert sich
  • Planung wird wichtiger

Komplett entkommen kannst du dem nicht. Du kannst es aber einkalkulieren und mit smarter Logistik und sauberer Planung abfedern.

Punkt 2: Temu als Konkurrenz wirkt auf Amazons Gebührenpolitik

Temu hat im letzten Jahr viel Aufmerksamkeit bekommen. Orange App, große Rabatte, aggressive Werbung. Für mich ähnelt das Konzept dem, was Wish vor einigen Jahren gemacht hat. Günstig, breites Sortiment, oft schwache Qualität, viele Impulskäufe. Das ist kein nachhaltiger Ersatz für einen Marktplatz wie Amazon, aber es erzeugt Druck.

Vergleich zu 1-Euro-Shops

Niemand ersetzt seinen kompletten Einkauf nur mit 1-Euro-Shops. Es ist ein Zusatzkanal, kein Ersatz für Qualität, Verlässlichkeit und Liefergeschwindigkeit.

Welle der Konkurrenz

Temu rollt nicht nur durch Europa, sondern auch durch die USA. Erste Urteile und Produktwarnungen existieren, was die Seriosität einzelner Angebote betrifft. Die Welle ist real, aber sie nimmt Amazon nicht die Dominanz.

Positiver Einfluss auf Amazon-Gebühren

Konkurrenz sorgt dafür, dass Amazon Gebühren überdenkt. Um Preise am Markt niedrig zu halten, muss Amazon die Kosten für Seller anpassen. Ich habe bereits erste deutliche Senkungen gesehen, zum Beispiel in der Kategorie Kleidung. Dort wurden die Verkaufsgebühren in bestimmten Preisspannen um 7 bis 8 Prozentpunkte reduziert. Das sind direkte Margenpunkte, die du mitnehmen kannst. Ich erwarte, dass weitere Kategorien folgen.

  • Vorteil für Seller:
    • Gebühren sinken in ausgewählten Kategorien
    • Mehr Preisflexibilität, bessere Offer-Qualität
    • Spielraum für Promo und Anzeigen

Wer den Markt und Alternativen zu Amazons Standardlogistik verstehen will, findet hier gute Ergänzungen: Transportkrise 2024, Auswirkungen und Alternativen für Amazon Händler und ergänzend der Deep Dive im Podcast: Episoden-Archiv zu Logistik und Suez-Effekten.

Die Vorteile von Temu für Amazon-Seller

Die oft zitierte Regel trifft auch hier zu: „Konkurrenz belebt das Geschäft“. Amazon bleibt für mich die erste Adresse, weil das Einkaufserlebnis, die Lieferkette und die Kundenerwartung dort zusammenpassen. Genau deshalb reagiert Amazon spürbar.

  • Mehr Margen durch Gebührensenkungen
  • Bessere Konditionen in einzelnen Kategorien
  • Höhere Wettbewerbsfähigkeit für private Label

Ich sehe 2024 eine Chance auf günstigere Gebühren in mehreren Bereichen, was den Net Profit pro Bestellung anhebt.

Punkt 3: Steigende Logistik-Kosten bei Amazon

Jetzt der harte Teil. Amazon hat in der eigenen Logistik in den letzten ein bis zwei Jahren massive Probleme gehabt. Vor allem bei der Lagerautomatisierung wurden Fehler gemacht, die bis heute Kosten erzeugen. Amazon investiert Milliarden in Robotertechnologie, die intern entwickelt wurde, aber nicht überall mit marktführenden Lösungen mithält. Das Ergebnis: teure Abläufe, teure Flächen, teure Fehler.

Fulfillment by Amazon, kurz FBA

FBA ist bequem. Wir lagern bei Amazon, Amazon versendet, und der Kunde bekommt alles in Prime-Qualität. Aufgrund der schieren Größe erwarten wir sehr gute Konditionen. Viele davon sind gut, aber die internen Kosten fressen sich in die Gebührenstruktur.

Fehler in der Automatisierung

Wer sich mit Logistik auskennt, sieht es, auch wenn Amazon es nicht offen zugibt. Die Automatisierung ist in Teilen zu teuer und nicht effizient genug. Das drückt sich in steigenden Lagerhaltungsgebühren aus.

Kostensteigerung bei Lagerung

Für 2024 sehe ich Lagerkosten, die um 10 bis 20 Prozent steigen. Das ist für viele Seller ein echter Schlag. Denn höhere Lagergebühren wirken wie eine Steuer auf Langsamdreher, auf Saisonware und auf zu große Bestände in FBA.

  • Beispielauswirkung auf Marge:
    Verkaufspreis 40 Euro, Wareneinsatz 10, FBA-Gebühren 9, Werbung 6, Rest 15 Euro Gewinn
    Steigt die Lagerkomponente an den 9 Euro um 0,50 bis 1,00 Euro, sinkt der Gewinn pro Bestellung entsprechend. Der Effekt ist real und je nach Produktgeschwindigkeit spürbar.

Indirekte Effekte

Teurere Lagerung führt zu schnelleren Abverkäufen um jeden Preis, was die Preisschraube nach unten dreht. Das ist der Anfang vom Ende der Marge, wenn du nicht sauber gegensteuerst.

Merke dir das, denn jetzt kommt der Teil, an dem ich das Problem in einen Vorteil drehe.

Amazons Wachstum in der Logistik ist eine Chance

Parallel zu den steigenden Lagerkosten wächst Amazon in der Zustellung rasant. In Deutschland übernimmt Amazon 15 bis 25 Prozent aller Paketsendungen bereits selbst. Das heißt, Amazon bringt die Pakete zum Kunden, ohne DHL, DPD oder UPS zu brauchen.

Druck auf die Konkurrenz

Wenn Amazon größer wird, geraten andere Paketdienste unter Druck. Das führt zu besseren Preisen für Händler, die mit DHL oder DPD direkt verhandeln oder smarte Partner nutzen. Ich habe genau das genutzt, um alternative Fulfillment-Strukturen zu testen.

  1. Amazon skaliert die eigene Zustellung
  2. DHL, DPD und Co. reagieren mit besseren Konditionen
  3. E-Commerce-Seller senken ihre Kosten, wenn sie es clever anstellen

Keine Sorge vor eigenem Lager

Du musst kein eigenes Lager aufmachen, keine Garage zweckentfremden und kein Team einstellen. Es gibt Drittanbieter, die den kompletten Prozess abbilden, inklusive Schnittstellen zu Amazon und den großen Paketdiensten. Keine Sorge, das Setup ist weit weniger aufwendig, als viele denken.

Wer sich einen Überblick über den Stand der Logistik und praxisnahe Einschätzungen wünscht, findet hier weitere Einordnung: Der Stand der Logistik für Amazon Händler 2024.

Die Lösung, die für mich funktioniert: Drittanbieter-Logistik und FBM

Die Konsequenz liegt auf der Hand: Ich stelle ausgewählte Produkte von FBA auf FBM um, also Fulfillment by Merchant. Ich verkaufe weiter auf Amazon, aber die Ware liegt bei einem externen Logistiker und wird von dort versendet, in Prime-ähnlichen Zeiten und mit stabilen Kosten.

e-commerce.de Logistics

Wir betreiben eine eigene Logistiklösung mit vollautomatisierten Prozessen. Wir können deine Produkte in der gleichen Zeit versenden, wie du es von Amazon gewohnt bist. Das System ist robust, skalierbar und für Private-Label-Seller gemacht. Wenn dich das interessiert, starte mit einem kostenlosen Gespräch über ecommerce.de, Erstgespräch vereinbaren.

Kostenersparnis durch Wachstum

Wir verhandeln direkt mit Partnern wie DHL und DPD und profitieren von Skaleneffekten. Dadurch sind die Versandpreise stark gesunken, während FBA-Lagerkosten gestiegen sind. Diese Lücke ist dein Gewinn.

  • Partner: DHL
  • Partner: DPD

Aktuelle Zahlen

Ende 2023 haben wir über 2.000 Bestellungen täglich für Kunden aus unserer Logistik versendet. Das war für uns ein Meilenstein.

Ausblick

Wir bereiten uns aktuell auf 10.000 bis 15.000 Bestellungen pro Tag vor, nur durch Kundenaufträge. Die Nachfrage ist da, weil die Ersparnis real ist.

Dein Kostenvorteil pro Bestellung

Je nach Produktgröße und Gewicht liegt der Vorteil bei 2 bis 5 Euro mehr Gewinn pro Bestellung im Vergleich zu FBA.

  • Beispielrechnung
    Verkaufspreis: 40 bis 50 Euro
    Differenz FBA zu FBM: 2 bis 5 Euro Gewinn pro Order
    100 Bestellungen pro Tag bei 2 Euro Vorteil ergeben 200 Euro pro Tag, also 6.000 Euro pro Monat
    Selbst bei 10 Bestellungen pro Tag sind es 600 Euro mehr im Monat

Die Nachkalkulation ist simpel. Du ersetzt steigende Lagerkosten durch schlankere externe Fulfillment-Kosten und drehst aus einem negativen Kostenblock einen Vorteil.

Wettbewerbsvorteil

Etwa 80 Prozent der Private-Label-Seller bleiben bei FBA. Wer jetzt klug auf FBM umstellt, hat einen unfassbarer Vorteil gegenüber dem Großteil der Konkurrenz. Du gewinnst Kostenkontrolle, bleibst lieferfähig und schützt deine Marge.

Kurz und knapp: Die Effekte in Zahlen

Faktor Veränderung 2024 Einfluss auf Marge Kommentar
Suez-Umfahrung + 1 bis 2 Wochen Laufzeit 0,5 bis 1 Prozentpunkte Planung anpassen, Nachbestellungen vorziehen
Temu-Konkurrenz Mehr Preisdruck auf Amazon + Gebührenreduktionen möglich Beispiel Kleidung: − 7 bis 8 Prozentpunkte
Amazon-Lagerkosten + 10 bis 20 Prozent − Gewinn pro Bestellung FBA wird in Teilen teurer
FBM über Drittanbieter Bessere Versandkonditionen + 2 bis 5 Euro je Order Abhängig von Größe, Gewicht, Volumen
Amazon-Zustellanteil DE 15 bis 25 Prozent Druck auf DHL, DPD Verhandlungen werden einfacher

Wie du den Vorteil nutzt: Mein Fahrplan

Ich fasse zusammen, wie ich vorgehe und was ich dir empfehle, wenn du ähnliche Produkte und Bedingungen hast.

  • Produktportfolio prüfen: Welche SKUs fressen Lagerkosten, welche profitieren von FBM?
  • Testlauf mit FBM: Eine SKU umstellen, Kennzahlen messen, Prozesse justieren
  • Versandpreise verhandeln: Volumen bündeln, mit Partnern sprechen, Verträge prüfen
  • Nachbestellungen vorziehen: Suez-Puffer einkalkulieren, Mindestbestände hochziehen
  • Gebührenentwicklung beobachten: Kategorien checken, in denen Amazon Gebühren senkt

Kein Extra-Aufwand, aber mehr Gewinn

Mit dem richtigen Partner bleibt dein Aufwand nahezu identisch. Du sparst pro Bestellung 2 bis 5 Euro und gewinnst Planbarkeit. Das muss man nicht schönreden, das ist einfach echter Profit.

Beispiele für Gewinnsteigerung

  1. 100 Sales pro Tag, 2 Euro Vorteil, 6.000 Euro mehr im Monat
  2. 30 Sales pro Tag, 3 Euro Vorteil, 2.700 Euro mehr im Monat
  3. 10 Sales pro Tag, 5 Euro Vorteil, 1.500 Euro mehr im Monat

Warum SellerCon 2024 unverzichtbar ist

Ich zeige auf der Bühne, wie die Umstellung auf FBM konkret funktioniert, welche Fehler du vermeiden solltest und wie du deine Kalkulation sauber aufsetzt. Wir gehen in die Zahlen, nicht in Floskeln. Sichere dir dein Ticket über die Seite SellerCon Tickets ab 49 Euro, alle Details.

Ehrlich gesagt

Mehr Gewinn ohne mehr Arbeit ist genau das, was wir alle wollen. Ich sage es offen: Das fühlt sich gut an, weil es fair verdient ist.

Team und Netzwerk

  • Über 500 Teilnehmer erwartet
  • Mein gesamtes Team vor Ort
  • Erfahrungswerte, die du sonst nicht bekommst
  • Kontakte zu Logistik, Sourcing, PPC und mehr

Location-Highlights

Motorworld Köln, starkes Setup, starke Atmosphäre. Das bleibt im Kopf.

Das ist Mehrwert nirgendwo anders. Keine generischen Vorträge, kein Verkaufszirkus.

Reise-Tipp

Komm, egal wo du in Deutschland sitzt. Ich reise mit Team und Equipment aus Berlin an. Es lohnt sich.

Zusätzliche Ressourcen für deinen Start

Wenn du fundiert loslegen willst, habe ich noch diese Inhalte für dich:

Ausblick: Fette Margen 2024 für die, die jetzt handeln

2024 wird anspruchsvoll, aber sehr profitabel für alle, die schnell reagieren. Geopolitik frisst etwas Marge, Amazon passt Gebühren an, und FBA wird in Teilen teurer. Genau darin liegt die Chance. Wer FBM prüft, externe Logistik clever nutzt und Gebührenentwicklungen beobachtet, hat am Ende des Jahres eine stärkere Marge als viele Wettbewerber.

Ich freue mich, wenn wir uns in Köln sehen. Ich gehe die Punkte im Detail durch und zeige live, wie du sie umsetzt. Danke fürs Lesen. Lass uns 2024 zu einem Jahr machen, in dem wir wieder sagen können: starke Umsätze, starke Gewinne, klare Prozesse.

Zum Schluss noch ein Tipp für regelmäßige Updates zur Transportlage und Alternativen für Händler: Transportkrise 2024, Auswirkungen und Alternativen. Und falls du tiefer in Logistiktrends einsteigen willst: Aktueller Logistik-Deep-Dive für Amazon-Händler.

Bleib fokussiert, bleib schnell, und entscheide konsequent. Genau das macht 2024 den Unterschied.

 

Über den Verfasser

Nicklas Spelmeyer

eCommerce.de Consulting GmbH

Aus einem WG Zimmer heraus begann Nicklas vor über 4 Jahren selbst damit eigene Produkte über das Internet zu verkaufen. Dabei entwickelte er eigene Strategien, dachte E-Commerce neu und erreichte in Monaten, was andere in Jahren nicht erreichen konnten.

Angetrieben davon sein Wissen mit anderen zu teilen und Menschen dabei zu helfen sich etwas Eigenes aufzubauen gründete er die eCommerce.de Consulting GmbH und betreut bis Dato über 1000 Unternehmer und Selbstständige.

Bücher von Nicklas Spelmeyer:

Deine Chance
Ecommerce

Wie du dich im boomenden Onlinehandel selbstständig machst und in 6-12 Monaten dein eigenes Unternehmen aufbaust, das dich finanziell unabhängig macht.

MArgen-Strategien
für Amazon Seller

Die 52 Fehler, die du vermeiden musst, um mit Amazon auf 7- bis 8-stellige Umsätze zu wachsen und deine Gewinne zu Maximieren.