Was funktioniert auf Amazon wirklich besser: Private Label mit eigener Marke oder Reselling bekannter Marken? Ich habe beides analysiert, zahllose Stores gesehen und viele Fehler gesehen, die man sich sparen kann. In diesem Guide zeige ich dir, warum die Modelle nichts miteinander zu tun haben, wo die Fallen liegen und warum ich seit Jahren auf Private Label setze. Kurz gesagt, Reselling wirkt schnell und einfach, Private Label baut Vermögenswerte auf, die du kontrollierst.
Einführung in die zwei Amazon-Verkaufsstrategien
Auf Amazon kannst du mit zwei Ansätzen starten. Entweder du verkaufst Produkte anderer Marken im Großhandel weiter, also Reselling. Oder du bringst dein eigenes Produkt mit eigener Verpackung, deinem Logo und einer klaren Positionierung an den Start, also Private Label.
Beide Wege laufen über FBA, die Anforderungen und Fähigkeiten unterscheiden sich aber komplett. Beim Reselling bist du Händler. Beim Private Label agierst du als Unternehmer, du entwickelst Angebot, Marke und Marketing.
Ich zeige dir echte Beispiele und gehe auf Zahlen, Risiken, Preiskämpfe und Margen ein. Und ich erkläre, warum Reselling zwar einfacher wirkt, aber langfristig kaum lohnt, während Private Label dir Kontrolle, Marge und Markenwert gibt. Das Ziel: Eine fundierte Entscheidung für dein Business.
Was ist Private Label genau?
Private Label bedeutet: Ich lasse Produkte beim Hersteller nach meinen Vorgaben produzieren, versehe sie mit meinem Namen, meinem Logo und meiner Verpackung. Ich entscheide über Qualität, Optik, Features und den Auftritt im Listing. Dadurch gehört mir die Marke und das Listing.
Ein Beispiel ist der Kronenberg Espressokocher aus dem Video: eigene Verpackung, eigenes Logo, eigener Auftritt.
Vorteile eines eigenen Logos
- Wiedererkennung: Kunden erinnern sich an deine Marke, nicht nur an das Produkt.
- Preisgestaltung: Du setzt deinen Preis selbst, du wirst nicht von der Marke oder anderen Sellern gedeckelt.
- Abgrenzung: Produktdetails, Verpackung und Positionierung unterscheiden dich vom Wettbewerb.
- Skalierung: Du kannst eine Produktlinie aufbauen, Cross-Selling und Bundles testen.
Was ist Reselling im Detail?
Reselling heißt: Ich kaufe fertige Produkte bekannter Marken im Großhandel und verkaufe sie auf Amazon weiter. Beispiele sind Tempo Frischhaltetücher, Adidas Schuhe oder WMF Töpfe. Der Vorteil liegt im schnellen Einstieg, die Marke liefert Bilder, Texte und Vertrauen gleich mit.
Reseller sind Händler, keine Hersteller.
Warum Reseller oft mit bekannten Marken starten
Der Einstieg ist schnell, ohne Produktentwicklung. Man setzt auf bestehende Markenreputation und fertige Listings.
Beispiele aus dem Alltag: Tempo vs. Kronenberg
Nehmen wir zwei Produkte als Vergleich. Tempo steht für klassisches Reselling. Ein Händler kauft die Ware beim Großhändler ein und listet sie auf Amazon. Die Marke macht das Marketing, stellt Bilder, Videos und Beschreibungen bereit.
Kronenberg steht für Private Label. Ein Verkäufer beauftragt einen Hersteller, wählt ein Modell, verpasst ihm sein Logo, eine eigene Verpackung und lädt eigene Bilder und Texte hoch. Das Listing gehört am Ende ihm. Es gibt dieses Produkt in genau dieser Form nur einmal.
Dieser Unterschied macht alles aus: Bei Tempo verkaufen oft 70 oder 80 Händler dasselbe Angebot. Beim Kronenberg Espressokocher gibt es nur einen Anbieter für genau dieses Produkt.
Der Weg zum Tempo-Produkt
Reselling läuft so: Ware einkaufen, Listing anhängen, Preis setzen. Du nutzt die Reichweite und das Marketing der Marke. Du musst keine Produktentwicklung machen und keine Bilder erstellen.
Risiken beim Lagern von Reselling-Ware
Ware kann sich stauen, wenn du die Buy Box verlierst oder der Preiskampf kippt.
Der Aufbau des Kronenberg-Produkts
Du suchst einen Hersteller, prüfst Muster, definierst Verpackung und Branding. Dann erstellst du ein Listing mit eigenen Bildern und Texten. Das kostet mehr Zeit, aber sichert dir Kontrolle über Preis, Branding und Marketing.
Das Kronenberg Logo ist dezent, aber vorhanden, und signalisiert eine eigene Marke.
Warum nur eine Person Kronenberg verkauft
Weil das Produkt zur Marke gehört. Andere können nicht schlicht dasselbe Listing verwenden.
Warum Reselling einfacher wirkt
Viele Werbeanzeigen erzählen, Reselling sei der einfache und beste Start. Und ja, der Einstieg ist leichter. Du brauchst keine Produktentwicklung, kannst dich an bestehende Listings hängen und vom Vertrauen in die Marke profitieren.
Das heißt aber nicht, dass du profitabler bist. Der niedrige Aufwand am Anfang führt später oft zu engen Margen und hartem Preiskampf. Genau das verschweigen Werbeanzeigen.
- Schneller Start: Großhändler finden, einkaufen, Listing nutzen.
- Vertrauen in Markenqualität: Marken haben Standards, Reklamationsrate ist oft akzeptabel.
- Kein eigenes Marketing nötig: Bilder, Videos und Beschreibungen sind bereits da.
- Geringe Setup-Kosten: Logo, Verpackungsdesign und eigene Content-Produktion entfallen.
Trotzdem fehlt etwas Entscheidendes: du kontrollierst den Preis nicht. Und ohne Preis-Kontrolle gleitest du in Preisschlachten, die deine Marge auffressen.
Weniger Aufwand bei der Produktauswahl
Du suchst dir ein Produkt, das sich dreht, und fragst beim Großhändler an. Fertig. Beim Private Label musst du überlegen: Welche Version des Produkts? Welche Features? Welche Verpackung? Welcher Name? Das erfordert Entscheidungen, bringt aber auch Differenzierung.
Marken wie Adidas oder WMF liefern zudem Inhalte. Du nutzt vorhandenes Material und musst nicht selbst produzieren.
Geringeres Startkapital für Reseller
Du investierst nicht in Logo, Verpackung oder Samples. Du verlässt dich auf die Qualität der Marke und kannst schneller Kapital drehen.
Verlasse dich auf die Qualität der großen Marke. Das spart Zeit, nimmt dir aber jede Gestaltungsfreiheit.
Schnellerer Einstieg in den Verkauf
Oft bist du innerhalb weniger Wochen live und hast Ware im Amazon-Lager.
Tempo, WMF und Co. machen das Markenmarketing. Du profitierst passiv von der Nachfrage. Das klingt gut, endet aber oft im Preiskrieg, weil viele dieselbe Nachfrage abgreifen wollen.
Der große Nachteil von Reselling: Hohe Konkurrenz
Auf einem Tempo-Listing tummeln sich schnell 70 bis 80 Händler. Amazon zeigt standardmäßig die Buy Box. Wer die Buy Box hat, bekommt den Kauf. Und die geht meist an den günstigsten Anbieter mit ausreichender Performance.
Das löst einen Preiskampf aus. Jeder Seller senkt den Preis, um die Buy Box zu gewinnen. Deine Marge sinkt. Dein Risiko bleibt. Am Ende bleibt oft nur ein Mini-Profit.
- Unfassbarer Preiskampf: Viele Verkäufer unterbieten sich gegenseitig.
- Geringe Margen: Häufig nur 2 bis 4 Prozent, wenn überhaupt.
- Keine Preiskontrolle: Der Marktpreis und deine Einkaufskonditionen bestimmen, nicht du.
- Buy Box Abhängigkeit: Ohne Buy Box verlierst du fast alle Klicks.
Bei Private Label gibt es pro Produkt und Listing nur dich. Klar, andere verkaufen ähnliche Produkte, aber eben nicht das gleiche Listing. Der direkte 1:1-Preisvergleich entfällt.
Wie der Preiskampf entsteht
Kunden klicken auf In den Einkaufswagen. Amazon wählt den Anbieter aus, der am günstigsten ist und die Anforderungen erfüllt. Senkt jemand den Preis um 50 Cent, verlieren alle anderen. Also senken die auch. Bis die Marge weg ist.
Reseller nutzen Repricing-Tools. Senkt ein Seller, zieht deine Software nach. Nutzen beide Tools, dreht sich die Spirale nach unten. Im schlimmsten Fall rechnest du dir schön und arbeitest für 0 Euro.
Niedrige Gewinnmargen im Vergleich
Selbst wenn du bei Reselling denselben Verkaufspreis wie eine Marke erzielst, frisst der Einkaufspreis deine Spanne. Der Markenhersteller verdient das Geld, nicht du.
Tempo macht die große Kohle, nicht der Reseller.
Du zahlst den Markenaufschlag und oft weitere Zwischenhändler. Deine Position in der Lieferkette ist teuer.
Das Risiko ist nicht geringer als bei Private Label. Du steuerst weder Preis noch Nachfrage. Wenn du die Buy Box verlierst, bleibt Ware im Lager.
Vorteile des Private Label-Modells
Private Label ist aufwendiger, aber langfristig besser. Du kontrollierst Produkt, Preis und Marketing. Du stehst nicht in direktem Wettbewerb im selben Listing. Deine Marge ist in der Regel deutlich höher.
- Größere Spanne zwischen Einkauf und Verkauf: Direkt vom Hersteller, ohne Markenaufschlag.
- Eigene Preisgestaltung: Du bestimmst die Strategie, nicht die Konkurrenz.
- Abgrenzung durch Design-Änderungen: Größe, Material, Zubehör, Verpackung, USPs.
- Mehr Wertaufbau: Du baust eine Marke, kein reines Handelslager.
- Kontrolliertes Marketing: Jeder Euro Werbung geht in dein Listing und deine Marke.
Wenn du dir zusätzliche Perspektiven holen willst, lies zum Beispiel den Überblick zu Vor- und Nachteilen in Private Label auf Amazon: Vor- und Nachteile im Überblick. Für den Einstieg in die Mechanik und Praxis hilft auch der Leitfaden Private Label: Produkte unter der eigenen Marke verkaufen!.
Höhere Gewinne durch niedrigere Einkaufspreise
Ein No-Name-Produkt beim Hersteller kostet oft Centbeträge bis wenige Euro. Ein vergleichbares Markenprodukt im Großhandel kostet deutlich mehr. Diese Preisdifferenz ist deine Marge. Keine Zwischenhändler, kein Markenaufschlag.
Freiheit bei Preis und Marketing
Du schaltest Werbung, steuerst die Bilder, testest A+ Content, passt den Preis an. Du bezahlst nicht aus Versehen die Anzeigen für die Konkurrenz.
Kein direkter Vergleich mit Konkurrenz
Andere Espressokocher sehen anders aus und haben andere Features. Kunden vergleichen nicht 1:1. Damit hast du etwas Luft, deine Positionierung und deine Story wirken.
Produkte nicht direkt vergleichbar. Genau das schützt deine Marge.
Aufbau einer wertvollen Marke
Mit 5 bis 7 soliden Produkten lassen sich Umsätze von 50.000 bis 100.000 Euro im Monat erreichen. Eine solche Marke ist für Investoren interessant, weil sie strukturiert skalierbar ist.
Investition in ein skalierbares Business
Private Label lässt sich systematisch ausbauen. Du kannst in 2 bis 3 Jahren eine Marke schaffen, die verkaufbar ist. Reselling bleibt Handel ohne starke Multiplikatoren.
Unterschiede in den Kompetenzen und Fähigkeiten
Diese beiden Modelle unterscheiden sich in allem. Reselling bringt dir nichts bei, was du später für Private Label brauchst. Wer das Gegenteil behauptet, verkauft dir simplen Startstress.
- Reseller: Einkauf und Verkauf. Deals finden, Ware drehen, Buy Box jagen.
- Private Label: Produkt-Design, Werbung, Branding. Zielgruppe verstehen, Nutzen bieten, Marke aufbauen.
Die Lernkurve ist bei Private Label steiler, aber genau sie macht dich zum Unternehmer. Du lernst, wie man Angebot, Vertrieb und Marke zusammenführt.
Warum Reselling-Erfahrung nicht hilft
Du lernst weder Herstellung noch Produktstrategie. Du übst Preiskampf. Du übst In-den-Warenkorb-von-anderen-hängen.
Viele starten mit Reselling und hoffen, später auf Private Label zu wechseln. Das ist Schwachsinn, weil dir die Kern-Skills fehlen.
Reseller sucht den schnellen Deal. Private Label plant in Produktlinien, Kundenbindung und Skalierung.
Notwendige Skills für Private Label
Du brauchst Produktideen, ein Gefühl für Mehrwert, Herstellerkontakte, Content-Erstellung, PPC, Preis- und Launch-Strategie.
Frage dich immer: Was ist Kunden wirklich wichtig und wie bringe ich das klar rüber?
Das Risiko von Werbung bei Reselling
Bei Reselling zahlst du schnell für Klicks, die anderen den Umsatz bringen. Wenn du die Buy Box nicht hast, klickt der Kunde, kauft aber beim günstigsten Anbieter. Du zahlst die Werbung, der andere verbucht den Sale.
Das passiert häufiger, als viele denken. Du hast keine Sicherheit. Bei Private Label kontrollierst du das Listing, also landen die Verkäufe bei dir.
Investiere nicht in Werbung für andere. Bei Private Label zahlt sich jeder Klick in deine Marke ein.
Die Buy Box erklärt
Die Buy Box ist das Feld In den Einkaufswagen. Wer sie hält, bekommt den Kauf. Der günstigste qualifizierte Seller hat meist die Nase vorn. Wenn du tiefer einsteigen willst und dir Strukturen aufbauen möchtest, findest du Strategien und Begleitung auf Ecommerce.de mit Beratung und Ressourcen.
Ohne Buy Box bleibt nur Brand Awareness für Tempo oder Adidas. Umsatzgarantie gibt es keine.
Vorteil bei Private Label-Werbung
Deine Anzeigen zahlen immer auf deine Marke ein. Du baust Kundenvertrauen, Bewertungen und Relevanz auf deinem Listing auf.
Langfristiger Unternehmenswert: Private Label gewinnt
Niemand gründet am ersten Tag mit dem Ziel, in drei Jahren zu verkaufen. Aber genau diese Option ist ein Gameplan. Eine eigene Marke mit stabilen Umsätzen und Systemen ist verkaufbar. Ein Reselling-Account eher nicht. Denn bei Reselling ist der Wert nicht an deine Marke gebunden, sondern an die Deal-Quelle, die jeder kopieren kann.
- Private Label: Hoher Wert mit 5 bis 7 Produkten, klare Story, wiederholbare Sales.
- Reselling: Nur Handel. Investoren sehen kaum Schutz, kaum Moat, kaum Multiplikatoren.
Tempo ist ein Milliardenunternehmen wegen Branding, nicht wegen Papiertaschentüchern. Branding schafft Preismacht, Vertrauen und Wiederkauf. Genau das baust du mit Private Label auf.
Warum Investoren Private Label kaufen
Eine Marke ist skalierbar. Du kannst den Onlineshop ergänzen, Bundles bauen, Retail testen, neue Märkte angehen. Der Käufer sieht Hebel, nicht nur Lagerware.
Ziel kann sein, in 2 bis 3 Jahren eine Marke aufzubauen, die siebenstellig verkaufbar ist.
Reselling als tote Sackgasse
Ohne Marke, ohne Preiskontrolle und ohne Differenzierung bleibt dir nur Preiskampf.
Persönliche Ziele und Skalierung
Ich bin selbst gestartet, um 3.000 bis 5.000 Euro im Monat zu verdienen und Zeit zu gewinnen. Heute baue ich Marken, die echten Wert haben. Das ist der Unterschied.
Alle großen Amazon-Seller, die ich kenne, bauen Private Labels. Nicht Reselling.
Die Geschäftsmodelle im Vergleich
Kurz und ehrlich: Reselling ist schnell und einfach, verdient aber selten gutes Geld. Private Label ist aufwendiger, zahlt sich durch Marge, Kontrolle und Markenwert aus. Händler vs. Unternehmer, Buy Box vs. Markenaufbau, Preiskampf vs. Positionierung.
Vergleichstabelle: Reselling vs. Private Label
| Kriterium | Reselling | Private Label |
|---|---|---|
| Einstieg | Sehr schnell, wenig Setup | Langsamer, Entwicklung nötig |
| Kontrolle | Gering, abhängig von Buy Box und Marke | Hoch, volle Kontrolle über Listing und Preis |
| Marge | Niedrig, oft 2 bis 4 Prozent | Deutlich höher, je nach Produkt und Position |
| Wettbewerb | Direkt im selben Listing | Indirekt, Produkte nicht 1:1 vergleichbar |
| Marketing | Kaum sinnvoll, Gefahr für andere zu zahlen | Effektiv, zahlt auf eigene Marke ein |
| Skalierbarkeit | Begrenzt, Deal-getrieben | Hoch, Marken- und Produktlinien ausbaubar |
| Unternehmenswert | Gering | Hoch, potenziell verkaufbar |
Wenn du dazu eine zweite Perspektive lesen willst, empfehle ich den Vergleich Private Label vs. Arbitrage. Für eine Einordnung der Unterschiede hilft auch Private Label vs. Handelsware: Unterschiede & Vorteile.
Schnelligkeit vs. Nachhaltigkeit
Reselling ist schnell, aber nicht nachhaltig profitabel. Private Label braucht mehr Zeit, kann dir aber echte Rendite und Stabilität bringen.
Es wirkt simpel. Viele Ads versprechen eine Abkürzung. In der Praxis endet es oft in Margen unter der Schmerzgrenze.
Lernkurve und Schulungen
Private Label erfordert Skills. Genau dafür gibt es strukturierte Hilfe und klare Fahrpläne. Wenn du loslegen willst, findest du Schritt-für-Schritt Unterstützung bei FBA Unstoppable für deinen Start mit Amazon FBA.
Setz dir ein Ziel, investiere Zeit in echte Fähigkeiten und starte mit einem klaren Plan.
Häufige Mythen über Reselling entlarvt
- Mythos: Reselling ist einfacher und besser. Einfacher ja, besser nein. Die Marge geht im Preiskampf unter.
- Mythos: Du sammelst Erfahrung für Private Label. Falsch. Du lernst Preisduelle, nicht Produktentwicklung oder Marketing.
- Mythos: Geringeres Risiko. Nein. Du kontrollierst Preis und Nachfrage nicht, Ware kann liegen bleiben.
- Mythos: Perfekt für Anfänger. Es verführt zum schnellen Start, ohne echte Skills. Private Label bringt dich weiter.
- Mythos: Werbung hilft immer. Ohne Buy Box zahlst du Werbung für die Konkurrenz.
Mythos: Schneller reich werden
Du kannst schnell starten, aber nicht schnell reich werden. Der Preiskampf frisst die Gewinnzone. Konstanz fehlt.
Mythos: Weniger Risiko
Ohne Kontrolle über deinen Preis hast du kein Sicherheitsnetz. Dein Schicksal hängt an anderen.
Mythos: Perfekter Einstieg für Anfänger
Wenn du wirklich lernen willst, wie E-Commerce funktioniert, starte mit Private Label. Da lernst du die richtigen Dinge.
Wahrheit: Private Label für Wachstum
Private Label ist der Weg zu Marge, Skalierung und Markenwert.
Praktische Tipps für Private Label Starter
So gehst du strukturiert vor:
- Produktidee finden: Einfaches Produkt, klare Nachfrage, spürbarer Mehrwert durch kleine Verbesserungen.
- Hersteller kontaktieren: Muster anfordern, Qualität prüfen, Mindestmengen klären.
- Markenauftritt bauen: Name, Logo, Verpackung, Positionierung.
- Listing erstellen: Eigene Bilder, klare Bullets, A+ Content, saubere Keywords.
- Launch planen: PPC sauber aufsetzen, Budget steuern, Bewertungen aufbauen.
- Preisstrategie: Gesunde Marge einplanen, nicht der Günstigste sein, sondern der Klügste.
Wer tiefer in Strategien gehen will, findet auf Amazon als strategischer Wachstumstreiber eine fundierte Einordnung zum FBA-Ansatz im Markenaufbau.
Erster Schritt: Produktidee entwickeln
Starte mit einem Produkt, das du verstehen kannst. Frag dich: Was stört Nutzer am Marktführer? Was kannst du besser machen? Setz auf kleine, spürbare Vorteile.
Hersteller finden und Samples bestellen
Nimm dir Zeit für Muster. Teste Stabilität, Haptik, Verpackung und Verarbeitung. Gute Qualität spart dir später viel Ärger.
Marketing und Werbung planen
Eigene Bilder sind Pflicht. Zeig Nutzen, nicht nur das Produkt. Starte mit PPC, aber bleib fokussiert. Miss Conversion und Kosten je Sale.
Preisgestaltung frei wählen
Rechne dir eine klare Marge ein. Du musst nicht billig sein, du musst gut positioniert sein.
Warum erfolgreiche Seller Private Label wählen
Alle großen Seller, die richtig verdienen, bauen Brands auf. Sie steuern Produkt, Preis und Message. Das macht mehr Spaß, fühlt sich sinnvoll an und zahlt auf echte Freiheit ein.
Das ist der Weg zu finanzieller Freiheit. Eine Marke ist ein Vermögenswert, kein Monatsdeal.
Ich habe mit vielen Gründern gearbeitet, die mit eigenem Logo starten und über die Zeit eine starke Produktlinie aufbauen. So entsteht ein solides Geschäft.
Seit über fünf Jahren baue ich selbst und mit Kunden Private-Label-Marken auf. Die Ergebnisse sprechen für sich.
Wenn du Begleitung suchst, findest du Coaching, Podcast und Blog auf Ecommerce.de mit Coaching und Ressourcen. Wer direkt starten will, kann sich mein neues Buch sichern: Praxisbuch für deinen E‑Commerce Start.
Unternehmer sein bedeutet, Dinge zu gestalten. Nicht nur Ware drehen, sondern Marken bauen.
Fazit: Deine Wahl für den Erfolg
Reselling ist leicht, aber eng. Private Label ist anspruchsvoller, gibt dir aber Kontrolle, Marge und Markenwert. Du bestimmst Preis, Positionierung und Wachstum. Du baust etwas, das dir gehört und das du später verkaufen kannst.
- Mehr Gewinn durch niedrige Einkaufspreise und Preiskontrolle.
- Weniger Preiskampf, da keine 1:1 Vergleichbarkeit.
- Echter Unternehmenswert, der skalierbar und verkaufbar ist.
Wenn du strukturiert starten willst, hol dir einen Fahrplan und Tools, die funktionieren. Für den Einstieg empfehle ich FBA Unstoppable für deinen FBA Start mit System.
Triff die Entscheidung für Private Label, definiere eine klare Produktidee und arbeite mit einem Hersteller. Starte mit einem Produkt, das du verbessern kannst, und baue daraus eine Linie.
Du musst nicht schneller sein, du musst klüger bauen. Private Label ist der Weg.
Grundlagen




