Sein erstes Produkt auf Amazon: Gewinn, Startkapital und die ersten Herausforderungen

Inhaltsverzeichnis

Ich habe selten eine Story, die so bodenständig und gleichzeitig motivierend ist: Philip, Polizeibeamter aus Hannover, hat neben seinem Vollzeitjob sein erstes Produkt auf Amazon gestartet und schnell die ersten 10.000 Euro Umsatz erreicht. Mich hat fasziniert, wie klar er seine Schritte gegangen ist, wie offen er über Ängste spricht und wie er mit kleinem Startpolster die Weichen gestellt hat. In diesem Beitrag nehme ich dich mit durch seinen Weg, von der Idee im Oktober 2023 bis zu Prime-Day-Sprüngen, Stock-out, 8 Prozent Marge und dem Plan für weitere Produkte. Du bekommst konkrete Einblicke in Startkapital, Produktbilder, Launch, Zeitaufwand und Mindset. Kurz: genau das, was ich mir selbst am Anfang gewünscht hätte. Und ja, das Ganze ist für Einsteiger machbar, wenn du Disziplin und Machermentalität mitbringst.

Wer ist Philip und warum mich seine Geschichte abholt

Philip ist Vollzeit-Polizist, Familienmensch, und einer, der Dinge anpackt. Er hat sich nicht mit dem Gedanken zufriedengegeben, dass im Job irgendwann Schluss ist. Er wollte mehr lernen, seinen Horizont erweitern und sich finanziell verbessern. Also hat er sich in kurzer Zeit Wissen geholt, drei Tage lang unser Office besucht, Kontakte geknüpft und gestartet.

Seine Motivation im Kern:

  • Persönliche Weiterentwicklung, ohne Alibi-Argumente
  • Finanzielle Verbesserung, Schritt für Schritt
  • Test: Funktioniert das, was so viele predigen, auch in der Praxis?

Das Ergebnis: die ersten 10.000 Euro Umsatz mit Produkt Nummer eins, und zwar nicht als Zufall, sondern sauber aufgebaut.

Der Start: Oktober 2023 als Wendepunkt

Nach vielen YouTube-Recherchen, Vergleichen und langem Abwägen war im Oktober 2023 der Punkt erreicht: Start. Er hat sich vorher viele Videos angesehen, wollte aber echte Einblicke. Also kam er ins Office, hat sich drei Tage alles angeschaut und sich dann entschieden, loszulegen.

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Warum E-Commerce und nicht KDP oder eine Agentur

Philip hat auch andere Wege geprüft. KDP (Kindle Direct Publishing) stand kurz auf der Liste. Dann hat er es verworfen, für ihn zu wenig Potenzial. Eine eigene Agentur oder Dienstleistung? Möglich, aber E-Commerce bot ihm mehr Skalierung, mehr Unabhängigkeit und das Gefühl, etwas Greifbares zu bauen.

Für ihn war klar: Wenn ich schon Zeit investiere, dann in ein Modell, das wachsen kann. Produkte, Marke, Wiederkäufe, das liegt ihm. Das ist genau der Hebel, den viele unterschätzen.

Der Aha-Moment beim Online-Shoppen

Ein spannender Punkt, den ich oft höre: Der Blick von der Kundenseite. Philip hat, wie wir alle, viel bei Amazon bestellt und irgendwann auf den Labels die Anbieteradressen bemerkt. Ständig andere Namen, also echte Händler, echte Marken. Das hat bei ihm Klick gemacht. Er dachte sich: Ich gebe gerade mein Geld an echte Seller. Wenn die das können, kann ich es auch lernen.

Wie viel Startkapital nötig war

Philip ist mit rund 13.000 Euro gestartet. Daraus hat er vor allem den ersten Warenbestand bezahlt. Das war bewusst: keine teuren Extras, Fokus auf Produkt, Bilder, Launch. Ein Batch, klare Rechnung, sauber kalkuliert.

Zur Einordnung: Viele empfehlen deutlich weniger, andere mehr. Wenn du Orientierung brauchst, lohnt sich dieser Überblick zu Amazon FBA Startkapital. Er zeigt, wie sehr Budget vom Ziel und Produkt abhängt.

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Produktbilder und Marketing: warum er direkt mit Profis gearbeitet hat

Ein Evergreen: Produktbilder. Fast jeder landet irgendwann bei einer Agentur, weil gute Bilder Umsatz machen. Philip hat früh den Weg zu einem Content-Team gewählt, die Produktbilder und Videos professionell umsetzen. Der Ablauf war klar:

  • Er hat ein Sample beim Hersteller bestellt und das Golden Sample abgestimmt.
  • Das Golden Sample ging an die Agentur.
  • Die haben Shooting, Models, Szenen, Style und Übergaben organisiert.

Wichtig war Philip, dass seine Wünsche einfließen. Er hat im Vorfeld einen Ablaufbogen durchgearbeitet, konkrete Vorstellungen geliefert, und das Team hat mit eigener Erfahrung ergänzt. Genau so sollte es laufen. Eigene Note rein, ohne Profi-Qualität zu opfern.

Zielgruppe abbilden, nicht nur hübsch fotografieren

Ein Punkt, den viele unterschätzen: Models müssen zur Zielgruppe passen. Wenn ich ein Sitzkissen für Rückenschmerzen verkaufe, passt ein 20-jähriges Fitnessmodel selten zur Bildsprache. Das wirkt unlogisch. Philip hat das direkt mitgedacht. Die Agentur gibt dann Empfehlungen, ob männlich oder weiblich, welches Alter, welche Szenen. Das reduziert Streuverluste und steigert Conversion.

Vom Launch bis zum ersten Verkauf

Die ersten 24 Stunden waren zäh. Keine Verkäufe, viel Nervosität. Am zweiten Tag dann die ersten Bestellungen. Das ist ein Moment, den ich nie vergesse. Du siehst in Seller Central nicht mehr 0, sondern 1, 3, 5. Das System greift, die Arbeit zahlt sich aus. Dieser psychologische Wechsel ist enorm.

Prime Day als Booster

Mitte Oktober kam der Prime Day. Mit nur einem Produkt hat Philip an einem Tag rund 3.000 bis 4.000 Euro Umsatz gemacht. Danach ging es stark weiter, mehrere Tage mit hohen Zahlen. Das hatte er so nicht erwartet. Aber genau dafür bauen wir Ranking, Bilder und Reviews auf. Sales-Events verstärken dann das, was vorbereitet wurde.

Stock-out: passiert schneller als man denkt

Die Kehrseite eines Prime-Day-Erfolgs: Plötzlich ist die Ware leer. Philip war out of stock und musste sofort nachbestellen. Hersteller kontaktieren, Mengen klären, Zahlung, Produktion, Versand. Diese Schleife gehört dazu. Wichtige Erkenntnis: Planung ist gut, aber Reserve hilft. Und wenn es passiert, ist schnelle Kommunikation alles.

Import aus China nach Europa

Sein Produkt kommt aus China. Standard für viele Kategorien, kein Hexenwerk, aber man muss den Ablauf kennen. Entscheidend sind saubere Absprachen, klare Spezifikationen und ein realistischer Zeitplan. Wer sich dafür tiefer interessiert und in Ruhe klären will, ob Unterstützung Sinn ergibt, kann sich für ein kostenloses Erstgespräch mit meinem Team melden.

Marge: 8 Prozent im ersten Durchlauf

Bei seinem ersten Warenumschlag lag Philip bei einer Marge von 8 Prozent. Klingt niedrig, war aber bewusst akzeptiert. Im ersten Batch baust du Ranking und Bewertungen auf. PPC läuft höher, Launch-Kosten sind da, Optimierungen kommen erst nach den ersten Wochen. Wenn die Basis sitzt, steigen Marge und Gewinn beim zweiten und dritten Batch. Wichtig ist, dass die Richtung stimmt.

Für einen guten Überblick, wie die ersten Schritte strukturiert aussehen können, ist diese kompakte Anleitung hilfreich: Amazon FBA: Die ersten Schritte.

Skalierung: vom ersten zum zweiten und dritten Produkt

Philip hat nach dem Launch schnell das zweite Produkt gestartet, das dritte ist in Planung. Das ist der richtige Zeitpunkt: erst ein Produkt beweisen, dann in der gleichen Nische aufbauen. So nutzt du Synergien bei Zielgruppe, Design, Content und PPC. Skalierung ist kein Sprint, aber jedes neue Produkt beschleunigt den Gesamtumsatz.

Warum ich immer empfehle, mit einem Produkt zu starten

Erst Fokus, dann Breite. Ein Produkt, sauber gelauncht, liefert dir echte Daten. Conversion, Rückgaben, Reviews, Seasonality. Danach skalierst du in derselben Area. Das senkt Risiko, spart Zeit und nutzt bestehende Assets wie Bilder, Texte und Herstellerkontakte.

Kurz gesagt: Ein Produkt zuerst, dann intelligent erweitern.

Ziele für 2025: klare Ansage

Philips Ziel für 2025 ist 50.000 Euro. Das ist die Marke, die er anpeilt, danach geht es weiter. Er sagt selbst: Ich gebe 100 Prozent und schaue, wo ich lande. Genau diese Haltung brauchst du, weil sich im E-Commerce nie alles bis zur letzten Ecke planen lässt.

Die größte Hürde war mental: die Anzahlung

Nicht Technik, nicht Amazon-Formulare. Die größte Hürde war die erste Anzahlung an den Hersteller in China. Das ist der Moment, in dem es ernst wird. Geld fließt, die Steine rollen. Philip hat sich mit Coaches ausgetauscht, sich Feedback geholt, und dann entschieden: Ich mache es. Ab da gibt es kein vielleicht mehr, sondern nur noch die nächsten Schritte.

Coaching, Team und wer ihm besonders geholfen hat

Er hatte mit mehreren Coaches Kontakt. Besonders oft mit Tobi, wenn es um Entscheidung und Motivation ging, und mit Adrian bei Themen rund um Gründung und Struktur. Sein Fazit: Jeder bringt eigene Stärken mit, entscheidend war die Mischung aus Expertise und greifbarer Hilfe.

Wenn du gerade vor ähnlichen Fragen stehst, hol dir die Fakten zuerst, dann entscheide. Ein guter Start ist das kostenlose Erstgespräch.

Die Angst vor dem Start und wie sie verschwindet

Die Unterschrift fürs Coaching auf einem Event war ein Bauchkribbel-Moment. Die Frage war nicht, ob das System allgemein funktioniert, sondern: Kriege ich das umgesetzt? Diese Zweifel sind normal. Sie lösen sich, sobald du die ersten Verkäufe siehst. Das ist der Punkt, an dem Motivation von innen kommt.

Zeitaufwand pro Tag: realistisch und phasenabhängig

Der Aufwand schwankt je nach Phase. Während die Ware auf dem Schiff ist, fällt weniger an. In Produktrecherche, Vorbereitung oder Launch-Phase steigt der Aufwand. Realistisch sind 2 bis 4 Stunden am Tag, je nach Ambition. Am Anfang, mit Lernphasen und Videos, ist es etwas mehr.

Eine kompakte Übersicht hilft:

Phase Typischer Fokus Zeit pro Tag
Produktrecherche Tools, Wettbewerbsanalyse, Kalkulation 2–4 Std
Herstellerkontakt und Samples Spezifikationen, Preise, QS 1–3 Std
Contentproduktion Bilder, Videos, Listings 2–3 Std
Launch PPC, Monitoring, Optimierung 2–4 Std
Seefracht/Transit leichte Optimierungen, neue Ideen 0,5–1,5 Std
Skalierung zweites Produkt vorbereiten 2–4 Std

Wichtig: Der Erfolg beschleunigt sich, wenn du in den intensiven Phasen präsenter bist.

Was über Geld hinaus zählt

Das Business fordert Disziplin. Es fühlt sich manchmal wie ein anderes Hobby an, nur mit klaren Regeln. Wenn du faul bist und schnell die Lust verlierst, wird es schwierig. Wenn du Freude daran hast, dich selbst herauszufordern, Gespräche mit Lieferanten zu führen, Preise zu verhandeln und nach jedem Schritt Fortschritt zu sehen, passt es.

Ich nenne es oft die innere Leiter. Schritt für Schritt, Stufe für Stufe. Vom Sample, über Bilder, bis zum Launch. Diese Abfolge macht Spaß, wenn man Ergebnisse sieht.

Der Verhandlungsprozess mit dem Hersteller

Philip hat es gut beschrieben: klar sagen, was du brauchst, Rückmeldung bekommen, Preise abgleichen, Entscheidungen treffen. Es ist kein Hexenwerk, aber du musst klar kommunizieren und dranbleiben. Der Kick kommt, wenn du merkst: Das ist realisierbar, die Zahlen passen, die Qualität stimmt.

Der Launch-Knopf und was danach passiert

Wenn alles steht, drückst du auf Start. PPC an, Monitoring an, Augen auf Conversion. Die ersten Zahlen sorgen für Adrenalin, und ja, danach schaut man öfter aufs Handy. Das gehört am Anfang dazu. Wichtig ist, dass du schnell nachjustierst, statt nur zu feiern.

Konkrete Zahlen und Learnings im Überblick

Eine schnelle Zusammenfassung der wichtigsten Fakten aus Philips Start:

Bereich Ergebnis/Entscheidung
Startzeitpunkt Oktober 2023
Startkapital ca. 13.000 Euro
Kategorie/Produkt nicht genannt, Import aus China
Content professionelle Produktbilder und Video
Erster Verkauf am zweiten Tag nach Launch
Prime Day 3.000 bis 4.000 Euro Umsatz mit Produkt 1
Stock-out ja, direkt nach Prime Day und Folgetagen
Erste Marge ca. 8 Prozent im ersten Warenumschlag
Skalierung Produkt 2 live, Produkt 3 in Planung
Ziel 2025 50.000 Euro
Zeitaufwand 2–4 Stunden pro Tag je nach Phase

Wenn du die Basics aufbauen willst, leg dir einen Plan zurecht, der auf deine Situation passt. Die Grundlagen deckt meine FBA Komplett Anleitung für Anfänger ab. Und wenn du wissen möchtest, ob und wie mein Team dich konkret unterstützen kann, sichere dir ein kostenloses Erstgespräch mit uns.

Fazit

Philips Weg zeigt, wie ein normaler Job und ein ambitioniertes Nebenprojekt zusammengehen können. Entscheidend waren sein klares Startdatum, saubere Bilder, Mut zur Anzahlung, Lernbereitschaft und Disziplin. Die ersten 8 Prozent Marge sind kein Makel, sie sind die Basis für Ranking und Reviews. Prime Day hat den Beweis geliefert, Stock-out war die Lektion. Jetzt liegt der Fokus auf Skalierung in derselben Nische und auf dem nächsten Ziel von 50.000 Euro.

Wenn du dich in dieser Story wiederfindest, fang mit einem Produkt an, setz es sauber um und skaliere erst dann. Für Einsteiger ist die Anleitung für den FBA Start ein guter Überblick. Und wenn du dein Projekt beschleunigen willst, hol dir ein kostenloses Erstgespräch. Am Ende zählt, dass du beginnst. Die ersten Verkäufe bestätigen dir den Rest.

 

Über den Verfasser

Nicklas Spelmeyer

eCommerce.de Consulting GmbH

Aus einem WG Zimmer heraus begann Nicklas vor über 4 Jahren selbst damit eigene Produkte über das Internet zu verkaufen. Dabei entwickelte er eigene Strategien, dachte E-Commerce neu und erreichte in Monaten, was andere in Jahren nicht erreichen konnten.

Angetrieben davon sein Wissen mit anderen zu teilen und Menschen dabei zu helfen sich etwas Eigenes aufzubauen gründete er die eCommerce.de Consulting GmbH und betreut bis Dato über 1000 Unternehmer und Selbstständige.

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